Vanille ist als Gewürz nicht nur bekannt, sondern auch beliebt. Neben dem feinen Geschmack überzeugt Vanille aber auch durch den feinen und vor allem gesundheitsfördernden Duft. Die besondere Duftnote verdankt das Gewürz dem Vanillin, welches Hauptduftstoff der Pflanze ist.

Vanille Duftöl kann bei Angstzuständen und depressiven Zuständen helfen. Zudem wirkt Vanillin beruhigend und stimmungsaufhellend. Vanille ist ein Duft, der vielen Menschen sofort an die Weihnachtszeit erinnert. Düfte, die positive Erinnerungen hervorrufen, wirken in den meisten Fällen beruhigend. Die Wirkung von Vanille Duftöl geht aber noch viel weiter, denn der sanfte Duft kann sogar die geistige und körperliche Aktivität in Schwung bringen. Der Duft wirkt ebenso so weich auf Körper, Geist und Seele, wodurch besonders Vanille Aromaöl zu den beliebtesten Sorten gehört.

vanille-aromatherapie

Einsatzgebiete für Vanille Aromaöl

Die Vanille Aromatherapie ist eine wahre Wohltat für den ganzen Körper, die Seele und den Geist. Neben dem beruhigenden Duft, den das Vanille Aromaöl verströmt, besitzt es die positiven Eigenschaften, krampflösend, entspannend, hautpflegend und ausgleichend zu wirken. Bei der Aromatheraphie mit Vanille Duftöl werden Stress und Ärger, Reizbarkeit, Nervosität und zum Teil auch Schmerzen behandelt. Auch Verspannungen und Blockaden, die oft als Schmerzauslöser in Betracht kommen, können mit Vanille Aromaöl behandelt werden. Die Vanille Aromatherapie umfasst mehrere Möglichkeiten. Das Öl wird für Massagen verwendet, wobei es bei einer Ganzkörpermassage oder einer Teilmassage zum Einsatz kommt. Bei der Körpermassage kommen mehrere Faktoren zusammen, die zu einer Besserung führen. Neben dem Duft der eingeatmet wird, lindern die Stoffe der Vanille zum Beispiel Verspannungen und die massierenden Hände spenden Wärme und lockern die Muskulatur.

Da das feine Gewürz zu den sogenannten Wohlgerüchen gehört, wird es nicht nur zur Körpermassage verwendet, sondern auch in Duftlampen und Aroma Diffusern verdampft. Der feine Duft verbreitet sich schnell in der Wohnung und sorgt neben einem Wohlgefühl auch dafür, dass sich Körper und Geist entspannen können. Da Vanille Duftöl die Stimmung hebt, eignet es sich besonders gut während der Wintermonate. Zu wenig Sonne und weniger Tageslicht lösen bei vielen Menschen Depressionen oder depressive Verstimmungen aus, die sich mit dem Verdampfen von Vanilleöl schnell wieder in Einklang bringen lassen. Bei der Aromatherapie kommt das Öl auch als Badezusatz zur Anwendung. In Verbindung mit dem heißen Wasser ist ein Vollbad mit Vanille Öl am Abend nicht nur entspannend, sondern hilft auch bei Schlafstörungen.

Herstellung von Vanille Aromaöl

Vanille als Pflanze gehört zu den Orchideengewächsen und kann mehrere Meter hoch wachsen. Von der eigentlich in Mexiko beheimateten Pflanze werden zur Herstellung von Vanilleöl nicht die feinen Blüten, sondern die Schoten der Pflanze benötigt. Gewonnen wird das ätherische Öl durch die alkoholische Extraktion. Um ungefähr einen Liter Öl zu gewinnen, werden mindestens drei Kilo Vanilleschoten benötigt. Die Extraktion dient in erster Linie der Gewinnung von natürlichen Ölen und Duftstoffen. Bei dieser Herstellungsmethode werden auch die größeren Duftmoleküle eingefangen, wodurch das Vanille Aromaöl einen ganz besonders intensiven und naturidentischen Geruch bekommt. Das Extrahieren kommt immer dann zur Anwendung, wenn die verwendeten Pflanzenteile empfindlich auf Hitze reagieren. Das Lösungsmittel, in welches die Vanilleschoten gelegt werden, entziehen der Vanille neben den Farbstoffen nicht nur das Wachs, sondern auch alle vorhandenen Aromastoffe. Nach dem Verdampfen bildet sich eine wachsartige Masse, die noch einmal extrahiert und dann destilliert wird.

Geschichte von Vanille Duftöl

Eine Zeitreise in die Vergangenheit ist unumgänglich, wenn es um Vanille geht. Vor mehr als 4000 Jahren wurde die Pflanze von den Azteken angebaut. Verwendung fand sie dabei aber nicht nur zum Würzen der Speisen, sondern auch als Heilpflanze. Vanille, heute das zweitteuerste Gewürz der Welt, wurde damals auch als Zahlungsmittel verwendet. Ungefähr 300 Jahre später gelangten die ersten Pflanzen nach Europa. Erst ab dem 18. Jahrhundert wurde die Vanille auch als Zusatz von Getränken, Tabak oder als Duftstoff in Parfüms verwendet. Dazu wurden die Schoten der Vanille in Pergamentpapier gewickelt und mussten mehrere Tage oder gar Wochen trocknen. Nachdem die Schoten diesen Prozess durchlaufen hatten, wurden sie ölig und bekamen den typischen Geruch von Vanille. Um möglichst viel duftendes Öl zu bekommen, wurden die einzelnen Pflanzenteile in ein einfaches Öl eingelegt und als Ölansatz hergestellt.

Informieren Sie sich im Aroma Diffuser Test über die besten Geräte auf dem Markt, die für eine ganzheitliche Aromatherapie eingesetzt werden können. Informieren Sie sich auch über andere ätherische Öle für Aroma Diffuser ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen.